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In diesem Jahr erfüllte sich auch Dirk den Traum von der Reise ins Mekka der (südlichen) Astronomie: Eine unvergessliche Woche Astro-Urlaub auf der Farm Kiripotip - Beobachtungsgenuss pur in der Savannenlandschaft Namibias - nachfolgend einige fotografische Impressionen:


Die beiden Magellanschen Wolken (links unten) sowie die Milchstraße südwärts ab dem 'Stachel' des Skorpions.
Im Vordergrund das nächtliche Treiben auf der Astrofarm, der Pfeil zeigt auf die kl. flache Lichtglocke der 130 km entfernten, namibischen Hauptstadt Windhoek, in Mitteleuropa wäre selbst an guten Beobachtungsplätzen der Schein einer 180.000-Einwohner-Stadt in dieser großen Entfernung nicht mehr erkennbar.
Ganz rechts im Bild die Venus inmitten des abendlichen Zodiakallichtkegels.
Dirk hat die komplette Nacht in diesem Weitwinkelmodus abgelichtet (bitte bei Youtube auf "720 HD" und "Vollbild"modus schalten !!) Video: Sternennacht in Namibia.
Alle Panoramen sind mit der Canon 40D + Sigma 10mm / f 2,8 Fisheye-Objektiv fotografiert - in der Nacht 07./08. August 2013.


Blick in Richtung Zentrum unserer Galaxis.
Die rechte Bildhälfte ist - bis zu wenigen Grad hinter dem hellen Offenen Sternhaufen Messier 7 (links oberhalb des Pfeifennebels) - auch bei uns zu sehen.  Das gesamte galaktische Zentrum kulminiert bereits auf den Kanarischen Inseln über dem südlichen Horizont [siehe z.B. hier], in herrliche Zenithöhe gelangt es in den tropischen + suptropischen Breitengraden auf der Südhalbkugel der Erde.


Eines der Prunkstücke des Südhimmels:  der Eta Carinae - Nebel.
Dieses Foto entstand am 06./07. August 2013 mit mit der Canon 20 Da + APM Apo 107mm (mit Reducer: f=500mm).


Die GMC - Große Magellansche Wolke.
Was mögen Magellan und seine Mannschaft bei der ersten Weltumseglung vor hunderten Jahren gedacht haben, als sie diese - auch mit bloßem Auge eindrucksvollen - Wolken als erste Europäer am Himmel sahen...?
Aufgenommen mit dem Canon 85mm/f=1,4 Objektiv am 06.08.2013 frühmorgens.


Die Kleine Magellansche Wolke und der (uns 14 x näher stehende) kompakte Kugelsternhaufen 47 Tucanae (NGC 104).
Aufnahmeoptik und -Zeit analog dem vorangegangenem Bild der GMC.


Der kleine Dunkelnebel TINTENKLECKS (NGC 6520) im Sternbild Schütze (Sagittarius).
Er hat im Barnard-Katalog die Nummer 86. Dicht neben im sieht man den Offenen Sternhaufen NGC 6520 mit seinen jungen, bläulichen Sternen, welcher wohl aus der (ursprüglich viel größeren) Staubwolke des B 86 entstanden ist. Beide stehen ~ 5.500 Lichtjahre enfernt von uns.
Dieses und auch das unten nachfolgende Bild wurde am 06./07. Aug. 2013 mit dem APM Apo 107mm Öffnung, f=500mm (mit Fokalreducer) aufgenommen.


Der größte aller Kugelsternhaufen:  OMEGA CENTAURI - eine unglaubliche, vollmondgroße (!) Sternenpracht, welche bereits in kleinen Instrumenten eindrucksvoll zu beobachten ist. - Sofort auffällig ist auch bei der visuellen Beobachtung die geringere Hintergrund-Helligkeit in seinem Zentrum! Sieht man hier eine (indirekte) Wirkung des sich in ihm befindlichen Schwarzen Lochs ??

Dirk schreibt:
"In allen Nächten wurde auch visuell beobachtet, die Liste der Objekte ist lang...
Beeindruckend natürlich, mit welcher Leichtigkeit man z.B. den Fornax-Haufen (13 Galaxien im 9mm-Nagler) durchstöbert, von Stephans Quintett mühelos 4 Stück im 14,5"-Dobson ausmacht oder man eben einfach Kugelsternhaufen 'sammelt'. Faszinierend waren auch die Magellanschen Wolken im 100mm Binokular."


Einige Informationen zur Astrofarm Kiripotip:
Homepage: www.kiripotib.com
Eine Astro-Oase zum sich Rundum-wohlfühlen, Dirk beschreibt sie so: "Die Sternwarte und die Plattformen werden durch Rolf Scheffer betreut und sind sehr gepflegt.
Besonders angenehm auf Kiripotip ist die Sternenvilla mit Aufenthaltsraum und der Möglichkeit Kaffee/Tee zu trinken oder nachts auch mal eine Kleinigkeit zu essen, es gab immer belegte Brote und einige Male auch eine leckere warme Suppe. Außerdem steht eine umfangreiche Astrobibliothek zur Verfügung.
Die Farm Kiripotip - ca. 2 Autostunden vom Flughafen Windhoek entfernt und auf über 1.500m Meereshöhe in der Kalahari Dornbuschsteppe gelegen - ist auch insgesamt sehr gepflegt, mit sauberen großen Apartements und excellenter Küche. Kleinere Ausflüge und der Kunsthandwerksbetrieb runden den Tagesablauf ab.
Besonders hat mir die nicht überzogen (semi)professionelle Atmosphäre gefallen, hier ist jeder astronomisch Interessierte - gleich welchen Wissensstandes - herzlich willkommen. Kein "Guckmalwiegroßmeinfernrohrist", dafür eine sehr persönliche warmherzige Betreuung. Rolf macht das wirklich mit Hingabe.
Ein 'Schneller-Höher-Weiter' gibt es hier nicht."

Die hier gezeigten Astrofotos sind vorläufige Erstbearbeitungen, sie werden demnächst durch verbesserte und weitere Bilder ersetzt / ergänzt.


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