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Die geografische Lage des Herzberger Teleskoptreffens

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Das Herzberger Teleskoptreffen findet alljährlich zum ersten Herbst-Neumond in Jeßnigk bei Herzberg (Elster) statt - 90 km südlich vom Berliner Stadtentrum, ist also für Deutschland die STERNPARTY DES OSTENS, etwas globaler betrachtet liegt es freilich eher im Herzen Mitteleuropas - mehrere zentraleuropäische Hauptstädte besitzen ja noch östlichere Längengrade als Herzberg, z.B. Prag, Wien, Bratislava, Warschau und Budapest.
Vor allem aber sind wir im mildklimatischen Tiefland auf der wolkenarmen Leeseite des deutschen Mittelgebirgsgürtels positioniert und im dünnbesiedelten Südwestbrandenburg - weit entfernt von allen größeren Städten - angesiedelt, woraus wiederum ein astronomisch vorzüglicher Himmel resultiert. Somit vereinen sich hier günstige klimatische und siedlungsgeografische Bedingungen zu einer - für mitteleuropäische Verhältnisse - wohl einmaligen astronomischen Standortqualität.
In allen Jahren gab es noch nie eine HTT-Nacht ohne Sternlicht, dieses "Schönwettergeheimnis" erläutert die nachfolgende Grafik:


Natürlich gibt es im Elbe-Elster-Land auch Wolken und Regen (das hiesige Landschaftsbild unterscheidet sich schließlich deutlich von dem der Sahara :-)) - aber das halbkontinentale Klima Südbrandenburgs bietet zumindest zu bestimmten Zeiten im Jahr den Hauch einer Wetterstabilität, die sonst nur in den Subtropen anzutreffen ist !!
Wer in der in der Letzten April-Dekade bis Anfang Mai, in der 2. Septemberhälfte, Anfang + Mitte Oktober... und zu einigen weiteren spezifischen Zeiten im Jahr Astrourlaub an der Schwarzen Elster plant, kann sich selbst bei ungünstiger Großwetterlage darauf verlassen, in den meisten Nächten mindestens zeitweilig beobachten zu können! - Neben dem noch etwas trockeneren (aber leider recht lichtverschmutzten) Gebiet von Halle-Leipzig bis zum Unstrut-Tal sind wir Deutschlands regen- nebel- und windärmste Region, in Köln und München regnet es doppelt soviel wie hier, in den Kammlagen von Harz und Erzgebirge 3 x soviel, die Hochalpen haben gar die fünffache Niederschlagsmenge!
Und diese reliefbedingte Regen- und Wolkentendenz wird sich mit dem fortschreitenden Klimawandel eher noch verstärken, so zumindest die Meinung verschiedener Klimaforscher - nachzulesen z.B. hier (Artikel des FOCUS vom 7.12.2009). - Die fast ganzjährig wolkenarmen Klimagebiete im tiefen Süden (Kanaren, Namibia, Nordchile...) werden die meisten Sternfreunde im Berufsalltag nicht jedes Neumond-Wochenende im Jahr aufsuchen können - für mitteleuropäische Maßstäbe bietet indes der Südwesten Brandenburgs bemerkenswert gute astro-meteorologische Bedingungen.

[Die Kartengrafiken wurde mittels einer GNU-lizensierten Vorlage gestaltet]

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